Die besten Tipps zum Thema Dachbegrünung

12-12-15_energieberatung-erhoehtWer das Dach seines Hauses begrünen möchte, holt damit ein Stück Natur in die Stadt und versssert das Kleinklima in seiner Umgebung. Das Beste daran: Man kann sich die Investition vom Staat fördern lassen!

Zunächst sollten Sie einen Statiker beauftragen zu prüfen, ob das Dach das Gewicht, das durch die Begrünung hinzukommt, tragen kann. Dann sollten Sie bei Ihrer Stadt oder Gemeinde nachfragen, ob es Zuschüsse gibt und wie hoch diese sind.

Wer alle diese Informationen bereits vor Baubeginn einholt hat, kann sich im Rahmen der Baufinanzierung des Hauses auch ein KfW Darlehen für die Dachbegrünung sichern (die KfW hält dafür Mittel bereit).

Die Zinsen sind momentan so niedrig wie nie, und man könnte als Bauherr auch darüber nachdenken, einen etwas größeren Kredit aufzunehmen, welche die Investition in eine Dachbegrünung enthält.

Welche Vorteile hat eine Dachbegrünung?

Begrünte Dächer blicken auf eine lange Geschichten zurück. Besonders in Skandinavien und Island sind Grassodendächer weit verbreitet. Sie fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und sorgen im Winter für ein warmes Zuhause und im Sommer für angenehme Kühle.

Hinzu kommen ökologische Vorteile, etwa eine bessere Luftqualität, dadurch dass die Pflanzen Wasser speichern, das später verdunstet und dabei die Luft befeuchtet. Ein begrüntes Dach ist außerdem besser vor Wind und Wetter geschützt.

Darüber hinaus dämpfen begrünte Dächer den Straßenlärm besser.

Immer mehr Städteplaner und Architekten entdecken die Vorteile und immer mehr Gemeinden in Deutschland fördern inzwischen finanziell das Begrünen des Eigenheims. Wären in Deutschland zwei Drittel der Dächer begrünt, könnten wir damit der Natur eine riesige Fläche zurückgeben.

Am besten eignen sich Flachdächer für die Dachbegrünung. Dank des Pflanzenteppichs schützen sie die Dachhaut vor Frost und Hagelkörnern. Die Lebensdauer eines begrünten Flschdachs ist beinahe
doppelt so hoch wie die eines unbegrünten!

Es gibt Komplettpakete zu kaufen, mit denen handwerklich geschickte Hausbesitzer die Begrünung selbst vornehmen können. Wer sich das nicht zutraut, findet bei Garten- und Landschaftsbetrieben professionellen Rat und Hilfe.

Tipps zur Gestaltung eines begrünten Daches

Bei der Auswahl der Pflanzen sind die Besitzer der zu begrünenden Hausdächer relativ frei. Je mehr Erdsubstrat man auf das Dach packen kann, desto mehr Pflanzenarten kommen für das Begrünen infrage, denn umso länger können die Wurzeln sein.

Eine dickere Schicht aus Erde bzw. Pflanzsubstrat bedeutet jedoch auch mehr Gewicht. Daher ist es wichtig, sich über einen Statiker abzusichern. Dieser legt über seine Berechnung fest, welche Belastung das Dach aushält.

Ein (extremes) Beispiel: Bäume bis 10 Meter Wuchshöhe brauchen eine Erdsubstratschicht von mindestens einem Meter Dicke, damit sie Halt finden. In diesem Fall muss das Dach für etwa eine Tonne pro Quadratmeter ausgelegt sein.

Für einen Weg und eine Sitzgelegenheit ist dann auch noch Platz …

An diesem Beispiel erkennt man recht gut, warum Altbauten eher selten eine derart üppige Begrünung aufweisen – sie können schlichtweg das hohe Gewicht nicht tragen. Am besten sind dafür Betonkonstruktionen geeignet.

Doch es muss ja nicht immer ein Hochwald sein …

Eine besonders pflegeleichte Dachbegrünung besteht aus einer Wildwiese, einigen Stauden und Kleingehölzen. Dafür muss das Dach nur etwa 240 Kilogramm pro Quadratmeter tragen können. Kein Problem für die meisten Neubauten. Für diese Variante genügt eine 20 Zentimeter dicke Substratschicht.

Die beste zeitliche Abfolge bei der Dachbegrünung

Der wichtigste Punkt ist zunächst die Statik. Sind dafür keine Pläne vorhanden, muss ein Statiker das Dach begutachten und die zulässige Gesamtlast berechnen. Begrünbar sind alle Arten von Dächern, doch mit zunehmender Dachneigung wachsen die Schubkräfte.

Durch diese Schubkräfte wird die Konstruktion komplizierter (und teuerer). Wer auf dem Dach nur einen einfachen Vegetationsteppich ‚ausrollen‘ möchte, braucht dafür in der Regel keine Genehmigung einholen; ein Dachgarten wiederum muss genehmigt werden.

Es bibt zwei Arten der Förderung: Entweder direkten durch einen finanziellen Zuschuss oder indirekt, indem Abwassergebühren reduziert werden, weil das Dach Wasser bindet. Wie in Ihrer Stadt oder Gemeinde Dachbegrünungen gefördert werden, erfahren Sie auf dem Bauamt bzw. dem Gartenamt oder dem Grünflächenamt.

Fazit: Begrünte Dächer filtern verschmutzte Luft, produzieren Sauerstoff, speichern Wasser, dämpfen Lärm, dämmen Häuser und sorgen für ein besseres Klima, eine angenehmere Umgebung für Menschen und Tiere und eine intaktere Umwelt. Und dank der Fördermöglichkeiten bleiben die Kosten für Dachbegrünungen im grünen Bereich.

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