Fenster Sanierung: Finanzierung & Förderung

fenstersanierungDie Zeiten für eine Sanierung oder einen Austausch der Fenster sind günstig. Die Zinsen für Kredite liegen auf einem historisch niedrigen Niveau und werden aller Voraussicht nach auch noch einige Zeit gering bleiben. Darüber hinaus gibt es mehrere Möglichkeiten, sich bei der Durchführung der geplanten Umbaumaßnahmen fördern zu lassen und damit bis zu mehrere hundert Euro zu sparen. Für wen die finanzielle Unterstützung infrage kommt und wo man sie erhält, lesen Sie hier.

Kredit-Finanzierung

Bevor man sich Gedanken über die Finanzierung eines Fensteraustauschs oder einer Fenstersanierung macht, sollten die Rahmenbedingungen klar abgesteckt sein – etwa, ob nur einzelne oder alle Fenster modernisiert werden, welche Qualität die neuen Fenster haben sollen, und ob in einem Zug weitere Um- oder Ausbaumaßnahmen im Gebäude durchgeführt werden. Erst, wenn die Gesamt-Investitionssumme feststeht, kann auch die Finanzierung zukunftssicher geplant werden.

Für kleinere Sanierungen ist in der Regel keine Fremdfinanzierung nötig. Kosten im einstelligen Bereich dürften viele Haushalte aus den eigenen Rücklagen bezahlen können. Dadurch spart man sich den Verwaltungsaufwand und die Zinszahlungen für den Kredit. Bei größeren Projekten sollte vor dem Gespräch mit der Bank eine möglichst genaue Kostenaufstellung vorliegen. Es gilt das Gesetz des Marktes: Konkurrenz belebt das Geschäft. Holen Sie sich mehrere Angebote von verschiedenen Fachbetrieben ein und vergleichen Sie Service, Qualität und Umfang des Auftrags. Wollen Sie selbst handwerklich tätig werden, ist eine Aufstellung über die benötigten Materialien und Werkzeuge mitsamt ihrer Kosten sinnvoll.

In der Praxis wird bei umfangreicheren Projekten meist eine Mischung aus beidem favorisiert: Ein Teil der Finanzierung wird selbst gestemmt, der Rest über einen Kredit abbezahlt. Wer Schwierigkeiten hat, der Bank die Sinnhaftigkeit der Maßnahme verständlich zu machen, kann vor allem auf die langfristigen Kostenersparnisse aufgrund der besseren Dämmung verweisen und mit den damit eingesparten Energiekosten argumentieren.

Förderung durch KfW

Die KfW-Bankengruppe (ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert die Sanierung von Fenstern auf mehrere Weisen. Die Programme 151 und 152 (Einzelmaßnahmen) unterstützen bei energieeffizienten Sanierungen. Förderfähig sind sowohl Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen, als auch Einzelmaßnahmen wie die Erneuerung von Fenstern und Außentüren. Derzeit liegt der effektive Jahreszins bei 0,75 Prozent (Stand: Februar 2015). Die Höchstgrenze beträgt 75.000 Euro beim Effizienzhaus und 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen. Außerdem wurden die Tilgungszuschüsse für alle KfW-Effizienzhaus-Standards mit Beginn des Jahres 2015 um 5 Prozent angehoben und können nun bis zu 16.875 Euro betragen. Zusätzlich wurde ein verbindlicher Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss von maximal 4000 Euro eingeführt, sofern eine Förderung zugesagt wird.

Alternativ steht für Privatpersonen das KfW-Zuschussprogramm 430 zur Auswahl. Es kann mit anderen Fördermitteln kombiniert werden und stellt einen Zuschuss von bis zu 18.750 Euro für jede Wohneinheit in Aussicht. Infrage kommt außerdem das Programm 431 (Baubegleitung), das nur in Verbindung mit den Programmen 151, 152 oder 430 beantragt werden kann. Die KfW übernimmt hier 50 Prozent der Kosten, maximal jedoch 4.000 Euro pro Vorhaben, bei der Planung und professionellen Baubegleitung einer energetischen Sanierung durch qualifizierte Sachverständige. Dazu zählen beispielsweise Leistungen zur Detailplanung und die Unterstützung bei der Ausschreibung und Angebotsauswertung.

Förderung durch BAFA

Eine gute Planung ist das A und O jeder Bau- oder Sanierungsmaßnahme. Grund genug für das Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA), diese finanziell zu unterstützen. Der Zuschuss für eine Vor-Ort-Energieberatung beläuft sich auf 400 Euro für Ein- oder Zweifamilienhäuser beziehungsweise 500 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Hinzu können Boni kommen, wenn weitere Beratungsleistungen integriert werden. Dazu zählen beispielsweise Empfehlungen zur Stromeinsparung (Bonus: 50 Euro) oder eine zusätzliche Integration thermografischer Untersuchungen (Bonus: 25 bis 100 Euro). Insgesamt können jedoch inklusive der Boni maximal 50 Prozent der Brutto-Kosten der Beratung von der BAFA übernommen werden. Der BAFA-Antrag kann nur von einem antragsberechtigten Energieberater gestellt werden.

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