Wie finanziert man eine Photovoltaik-Anlage?

solarthermieWelche Fördermöglichkeiten für Solaranlagen gibt es aktuell (2015)?
Und wie finanziert man eine Photovoltaik-Anlage momentan am besten?

Photovoltaik (die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mithilfe einer Solarzelle) wird in Deutschland auf verschiedene Arten gefördert, denn als regenerative Ressource spielt sie eine bedeutende Rolle bei der Energiewende.

Noch streiten die Experten darüber, welchen Stellenwert sie im Vergleich mit anderen erneuerbaren Energien (zum Beispiel Windkraft) spielt …

Denn um Solarstrom wirklich effizient nutzen zu können, müsste das Stromnetz stark modernisiert werden, um all die vielen großen und kleinen Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) sinnvoll in die Stromversorgung einbinden zu können.

Schon aus diesen Gründen können sich die Förderkonditionen rasch ändern. Deshalb beschränken wir uns in diesem Beitrag auf die grundsätzlichen Arten, sich die Errichtung einer PV-Anlage vom Staat fördern zu lassen.

Finanzierung über die KfW

Die größte Hürde auf dem Weg zur eigenen PV-Anlage wird wahrscheinlich die Finanzierung der Anlage sein. Die Investitionssummen liegen, je nach Größe und damit Leistung der Anlage, zwischen 10.000 und 15.000 Euro für ein größeres Einfamilienhaus.

Die KfW vergibt im Rahmen ihres Programms „Erneuerbare Energien – Standard“ langfristige zinsgünstige Darlehen. Anfang des Jahres zurden beispielsweise Kredite ab 1,36 % effektiven Jahreszins angeboten.

Erleichternd kommt hinzu: In den letzten fünf Jahren gab es einen starken Preisverfall bei den Solarzellen. So sanken die Anschaffungskosten pro Kilowatt Peak (Peak steht dabei für Spitzenleistung) von €5000 auf zurzeit ca. €1500.

Die Förderung der KfW erstreckt sich nicht nur auf Preis der Anlage selbst, sondern schließt die Kosten für das Aufbauen oder Erweiterungen mit ein. Die Kreditlaufzeit beträgt üblicherweise 5 oder 10 Jahre. Möglich sind Laufzeiten 20 Jahre.

Eine Besonderheit: Bis zu 3 Jahre können (je nach Gesamtlaufzeit) tilgungsfrei gestellt werden. In dieser Zeit müssen also nur die Zinsen gezahlt werden; entsprechend niedrig sind die Raten. Die Zinsbindung wird für 10 Jahre festgeschrieben.

Wer schlau ist, saniert sein Dach gleich mit. Eine Dachsanierung kann mitgefördert werden, wenn sie für die Errichtung einer PV-Anlage erforderlich ist. Hier kann Sie am besten ein auf Solaranlagen spezialisiertes Unternehmen beraten. Warum also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?

Die KfW hat keine eigenen Filialen; daher müssen Sei den Antrag über Ihre Hausbank stellen. Die vergibt allerdings lieber selbst einen Kredit an Sie. Schauen Sie sich deren Angebot genau an, lassen Sie sich jedoch nicht von dem KfW-Antrag abbringen, wenn für Sie günstiger ist.

Weitere Kredite für die Finanzierung einer PV-Anlage

Viele private Kreditinstitute vergeben ebenfalls zinsgünstige Darlehen für PV-Anlagen. Sie können deutlich günstigere Konditionen als für Konsumentenkredite anbieten, da die Rückzahlung über den laufenden Ertrag der Anlage (die Vergütung des erzeugten Stroms) sichergestellt ist.

Trotzdem kann es sein, dass die Bank zusätzliche Sicherheiten für das Darelehen verlangt. Wie hoch diese Sicherheiten sind, hängt von Höhe der Investition und Ihrer finanziellen Situation (Kreditwürdigkeit) ab.

Um den für Sie günstigsten Anbieter für die Finanzierung einer Photovoltaikanlage bzw. eines Solar-Kredites zu finden, holen Sie am besten verschiedene Angebote von Sparkassen, Direktbanken und Energieversorgern ein und vergleichen in Ruhe die Konditionen.

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