Zuschuss für Solarthermische Anlagen

solarthermieSeit April 2015 gibt es mehr staatliches Geld für die Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung. Im Vergleich zur PV fristet die regenarative Wärme sehr zu Unrecht ein Schattendasein. Während im Strommarkt die Erneuerbaren schon einen Anteil von 28 Prozent liefern, sind es im Wärmemarkt nur zehn Prozent. Bis 2020 sollen daraus 14 Prozent werden. Deshalb wurde die Förderung von Solaranlagen, Biomasse und Wärmepumpen nach dem Marktanreizprogramm deutlich erhöht. Die Förderungen sind jeweils aufgeteilt in Basis-, Innovations- und Zusatzförderung.

Solarthermische Anlagen

Solaranlagen zur reinen Trinkwassererwärmung sind nun im Gebäudebestand wieder förderfähig, nicht jedoch im Neubau. Für Anlagen zwischen 3 und 10 Quadratmetern Kollektorfläche gibt es 500 Euro Förderung, für Anlagen zwischen 11 und 40 Quadratmetern 50 Euro je Quadratmeter.

Zusätzlich gibt es für Kollektorflächen zwischen 20 und 100 Quadratmetern eine Innovationsförderung von 100 Euro je Quadratmetern im Altbau und 75 Euro je Quadratmeter im Neubau, alternativ einmalig 45 ct pro Kilowattstunde Jahresertrag, sofern ein Wohngebäude mehr als drei Wohneinheiten hat oder für Nichtwohngebäude mit über 500 Quadratmetern Nutzfläche. Für Ein- oder Zweifamilienhäuser gibt es diese Innovationsförderung bei mehr als 50 Prozent solarem Deckungsgrad und einem einem Transmissionswärmeverlust unter 70 Prozent des EnEV-Standards.

Solaranlagen zur Heizungsunterstützung erhalten bis 14 Quadratmeter Kollektorfläche eine Basisförderung von 2.000 Euro im Bestand, zwischen 15 und 40 Quadratmeter 140 Euro je Quadratmeter. Im Neubau gibt es keine Förderung. Zusätzlich erhalten solche Anlagen im Altbau eine Innovationsförderung von 200 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche, im Neubau 150 Euro oder einmalig 45 ct pro Kilowattstunde Jahresertrag, sofern ein Wohngebäude mehr als drei Wohneinheiten hat oder ein Nichtwohngebäude mit über 500 Quadratmetern Nutzfläche.

Erweiterungen von Solaranlagen werden mit 50 Euro je Quadratmetern bezuschusst.

Hinzu kommt eine Zusatzförderung von 500 Euro, wenn mit der Solaranlage gleichzeitig ein Biomassekessel, ein Brennwertkessel, eine Wärmepumpe angeschafft wird oder ein Wärmenetzanschluss erfolgt. Ferner gibt es einen Gebäudeeffizienzbonus von 50 Prozent der Basis- bzw. Innovationsförderung für Wohngebäude mit KfW Effizienzhaus 55.

Optimierungsmaßnahmen (neue Heizkörper, voreinstellbare Thermostatventile, Entsorgung alter Öltanks, notwendige Maler- und Putzarbeiten) mit Errichtung der Anlage werden mit zehn Prozent der Investionen zusätzlich gefördert, nachträgliche Optimierungen drei bis sieben Jahre nach der Errichtung mit 100 bis 200 Euro.

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